So klingt Stuttgart - so hört Stuttgart

Stuttgart | Studio Neue Musik der Musikhochschule

Ein Selbstvermittlungsprojekt

über die akustischen und musikalischen Wirklichkeiten im Stadtraum Stuttgart.

Projektpartner:

Studio Neue Musik der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
• Studierende der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
• Mitarbeiter der Sparda-Bank Stuttgart
• Julia Mihály (Konzeption/Projektleitung)
• Prof. Angelika Luz (Leitung Studio Stimmkunst & Neues Musiktheater/Co-Leitung)
• Prof. Martin Schüttler (Komposition/Betreuung)
• Prof. Dr. Friedrich Platz (Musikpädagogisches Forschungsseminar Musikhochschule Stuttgart)
• Christof M Löser (Leitung STUDIO NEUE MUSIK)

 

Projektbeschreibung:

Unter der Leitung von Julia Mihály untersuchen Studierende pädagogischer und künstlerischer Fächer der Musikhochschule Stuttgart die akustischen und musikalischen Wirklichkeiten im Stadtraum Stuttgart. In mehreren Arbeitsphasen nehmen die Teams Klänge der Umwelt auf, befragen die Menschen vor Ort, führen Interviews, beobachten Bewegungen im Stadtraum, usw. – um dann die gesammelten Informationen in Installationen, Performances oder Kompositionen miteinander kurzzuschließen.

Die in diesem Prozess entstehenden Arbeiten der Studierenden – quasi als konkretisierte Zwischenstände – werden ebenfalls im Stadtraum, vor allem im Bankenviertel, präsentiert und somit wieder an die Orte zurück gebracht, von denen ihr Ausgangsmaterial stammt. Dies geschieht im Rahmen von WIRKLICHKEITEN | Kongress Musik Interventionen vom 19.-21. Mai 2016 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Bei der Präsentation in der Stadt gehen die Untersuchungen mit anderen Fragestellungen weiter: wie sind die Reaktionen auf die künstlerischen Arbeiten? Wie wirkt sich die enge Anbindung an die akustischen Wirklichkeiten auf das Hören der Menschen aus? Werden Hörerwartungen eingelöst oder enttäuscht? Die Kommunikation mit den Menschen – was und wie sie hören – steht dabei im Mittelpunkt.

Das gesamte Projekt wird wissenschaftlich begleitet.

Projektzeitraum:
November 2015 bis Mai 2016

Performances:
täglich zwischen 19.-21. Mai 2016
im Stadtraum Stuttgart
im Rahmen des Kongresses WIRKLICHKEITEN