Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Förderung von künstlerischen und kulturellen Projekten

Sonderprogramm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst

AUF DER GRÜNEN WIESE – NEUE MUSIK IM LÄNDLICHEN RAUM

Die Musikhochschule Trossingen verfügt mit dem „Trossinger Klangpavillon“ über eine ganz besondere Spielstätte mit Raumklangsystem, die einem breiten Publikum einen offenen Zugang zu neuen Musikerlebnissen ermöglicht. Im Rahmen des Projekts entwickelt der Komponist Niklas Seidl zusammen mit den MusikerInnen des studentischen Open Source Ensembles eine Slideshow-Komposition für den Klangpavillon. Die Studierenden der Musikhochschule schwärmen hierfür aus, um Menschen der älteren Generation in Trossingen kennen zu lernen, zu interviewen und Orte der Stadt zu fotografieren, von denen die Menschen erzählen. Musikalisch schreibt Niklas Seidl für das Ensemble eine Musik, die sich zunächst an einem Mickey-Mousing orientiert (ein Klang pro Bild) und dann davon abweichend die Ideen des Stillstands und der Bewegung in der Musik bearbeitet. Ausführliche Informationen zum Projekt auf www.landeszentrum.de.

WEITERE PROJEKTE

In Kürze stellen wir unsere weiteren Projekte im Rahmen des Sonderprogramms „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Förderung von künstlerischen und kulturellen Projekten“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst vor.

KLANGSPUREN

Am 27. September 2019 gestalteten Monika Schlenker und Bernhard Klein bei der Ravensburger Kunstnacht im Figurentheater Ravensburg die Präsentation der im Rahmen von WerkStolz entstandenen Masken, Objekte und Zeichnungen der Vorbereitungsklasse des Welfen-Gymnasiums. Fünf Masken wurden in einer 10 minütigen Performance szenisch und musikalisch interpretiert.
Unter der Anleitung der Kunsttherapeutinnen Monika Schlenker und Marion Mang sowie dem Komponisten und Musikpädagogen Bernhard Klein entsteht ab Januar 2020 eine bespielbare Klangskulptur als Basis für ein Musiktheater über die Lebenssituation der SchülerInnen aus Ravensburger Vorbereitungsklassen. Rhythmische Patterns auf Schrottschlagzeug, Mörteleimern und Pappröhren, stehende Klänge auf Orgelpfeifen und Schläuchen, choreographierte und improvisierte Bewegungsabläufe, gesprochene und gesungene Texte. Eine Aufführung ist für Juni 2020 geplant.

Foto: Monika Schlenker

Das Netzwerk Neue Musik wird gefördert durch das Sonderprogramm
„Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Förderung von künstlerischen und kulturellen Projekten“

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