ad libitum 2019/20

7. Kompositionswettbewerb der Winfried Böhler Kultur Stiftung und des Netzwerk Neue Musik Baden-Württemberg e.V.

"Haslacher Protestmarsch"

Die Winfried Böhler Kulturstiftung und das Netzwerk Neue Musik Baden-Württemberg e.V. freuen sich außerordentlich die Preisträger des ad libitum Kompositionswettbewerbs 2019/20 bekanntgeben zu dürfen. Kooperationspartner ist dieses Mal die Musikschule Offenburg/Ortenau, welche vier Ensembles für die Zusammenarbeit mit den Preisträger*innen zur Verfügung stellt.

Online-Konzert

Die siebte Ausgabe des Kompositionswettbewerbs ad libitum fand seinen Abschluss in einem Online-Konzert am 9. Dezember 2020 um 19 Uhr. Vier Ensembles der Musikschule Offenburg/Ortenau präsentierten die Kompositionen der Preisträger*innen des Kompositionswettbewerbs ad libitum 2019/2020 online am Mittwoch, 9. Dezember 2020 (19 Uhr) auf dem YouTube-Kanal der Musikschule Offenburg/Ortenau. (Kanalinfo: Musikschule OffenburgOrtenau). Dort sind die Videos auch jetzt noch abrufbar.

Nachdem beide Konzerttermine mit den Uraufführungen coronabedingt abgesagt werden mussten, haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, die Kompositionen und die Schülerensembles online zu präsentieren.

© Sandra Vergien

Diana Čemerytė

Im Kompositionswettbewerb ad libitum wurde Diana Čemerytė ausgewählt, um für das Klaviertrio, bestehend aus Klavier und zwei Klarinetten, ein neues Werk zu erstellen. Die bei Frankfurt am Main lebende Klavier- und Kompositionslehrerin möchte mit ihrem Stück ein kammermusikalisches Gespräch zwischen den Instrumenten anstoßen. Dabei dienen ein musikalischer Ausflug in die Natur  oder ein Besuch einer Kunstgalerie als Inspiration.

© Tatiana Gerasimenok

Tatiana Gerasimenok

Für das Bläser-Quintett oder Bläser-Tentett ging der Kompositionspreis an Tatiana Gerasimenok. Der in Weißrussland geborenen Komponistin schwebt ein für die Jugendlichen passender Zugang zu den Spieltechniken Neuer Musik vor. Mit einfachen Mitteln soll dabei ein künstlerisch hochwertiges Stück entstehen, bei dem sich die Instrumentalist*innen persönlich einbringen können.

Niklas Seidl

Der Kölner Komponist und Cellist Niklas Seidl überzeugte die ad-libitum-Jury mit seinem Konzept. In seiner Komposition für Großes Ensemble können sich die Jugendlichen persönlich einbringen und das Stück mit Leben und Inhalt füllen. Denkbar wäre eine Art Protestmarsch, in dem die Jugendlichen ihre Wünsche und Forderungen zu einem für sie relevanten Thema musikalisch ausdrücken.

© Paulette Penje

Otto Wanke

Otto Wanke wurde von der Jury für das Streichquartett ausgewählt. Der Wiener Komponist begeisterte mit seiner Idee zu einem Mobile, bei dem es bestimmte Spielregeln für die Instrumentalist*innen gibt. Im Vordergrund stehen dabei Improvisation und intuitive Reaktionen. Dadurch kann die Achtsamkeit und das Miteinander der Jugendlichen gestärkt werden.

© Jaroslava Work

Zeitrahmen

Seit Herbst 2019 arbeiteten die Preisträger*innen gemeinsam mit ihrem jeweiligen Ensemble an der Komposition. Dazu besuchten die Komponist*innen die Musikschule Offenburg/Ortenau, lernten die Kinder und Jugendlichen kennen und erhielten einen Einblick in die Probenarbeit. Auf diesen Eindrücken basierend, erstellten die Preisträger*innen ihre Auftragswerke und begleiteten den Einstudierungsprozess. Die teilnehmenden Instrumentalist*innen waren zwischen neun und siebzehn Jahren alt.

Durchgeführt wurde das Projekt vom Netzwerk Neue Musik Baden-Württemberg in enger Zusammenarbeit mit der Musikschule Offenburg/Ortenau. Das Preisgeld für die Kompositionsaufträge in Höhe von 10.000 Euro wurde von der Winfried Böhler Kultur Stiftung getragen.

Preisgeld gestiftet von

Das Netzwerk Neue Musik wird gefördert durch das Sonderprogramm
„Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Förderung von künstlerischen und kulturellen Projekten“

In Kooperation mit

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